Verlagsnachrichten

Buchpräsentation mit Maria Gornikiewicz

am 21. August 2020 im reading!!room | Beginn 18:00

Wir freuen uns, dass das im Juni erschienene Buch Auferstehung nun endlich öffentlich vorgestellt werden kann. Die Autorin Maria Gornikiewicz wird, indem sie einige Passagen aus ihrem Buch lesen wird, das Publikum auf eine Reise in das Wien der 1940er und 1950er-Jahre mitnehmen.

Das Buch liegt mittlerweile an der Uni Wien, an der Dokumentationsstelle für lebensgeschichtliche Aufzeichnungen für Studenten und Journalisten auf und ist sehr gelobt worden.

Aufgrund der aktuellen Situation ist eine Anmeldung direkt beim Veranstalter unter: http://readingroom.at/reservierung/ dringend empfohlen.

Als Einstimmung zur Buchpräsentation hat Neil Y. Tresher eine sehr lesenswerte Rezension zur Autorin und zum Buch verfasst.

Neu ab Herbst 2017: Philosophischer Stammtisch im Cafe Schopenhauer

Ab 12. Oktober 2017 wird Simone Stefanie Klein Im Rahmen des „kulturkreis libica“ im Cafe Schopenhauer einen philosophischen Stammtisch moderieren.

Philosophischer Stammtisch: Poster für die Veranstaltung
Poster

Alle Menschen, die Lust haben, ein mal monatlich im Rahmen eines moderierten Stammtisches zu philosophieren und über die wesentlichen Fragen des Lebens zu diskutieren, sind herzlich eingeladen, sich beim ersten Treffen am 12. Oktober 2017 im Cafe Schopenhauer einzufinden. Beginn: 19h

Das philosophische Cafe wird nach dem „französischen Modell“ ablaufen, das heißt: Themen und Modalitäten werden wir vor Ort gemeinsam festlegen, denn: Die Philosophin hat keine fertigen Antworten. Sie muss vor allem zuhören, in Frage stellen, zum Denken anregen.

Um telefonische Anmeldung unter 01 / 406 32 88 wird gebeten!

Veranstaltungsort:
Cafe Schopenhauer
1180 Wien, Staudgasse 1

 

Einladung zu einem Poesieautomaten

im Rahmen der Nacht der Philosophie 2017
von und mit Simone Stefanie Klein und Karl Neubauer
im reading!!room am 30. Mai 2017. Beginn: 19:30

Der Poesieautomat in der mechanischen Version
Der Poesieautomat in der mechanischen Version

Wie schon letztes Jahr bestreiten Karl Neubauer und ich im reading!!room die Nacht der Philosophie, und wollen Euch heuer unter dem Motto „Einladung zu einem Poesieautomaten“ der Frage nachgehen, wie es um die Zukunft des Dichtens steht. Ausgehend von Hans Magnus Enzensbergers 1974 konzipierten und im Jahr 2000 realisierten Poesieautomaten werden wir uns unter anderem folgenden Fragen widmen: Inwieweit sind Maschinen zu dichten im Stande? Sind Kombinatorik und Permutation ernst zu nehmende dichterische Verfahren oder nur sinnlose Spiele mit der Sprache? Können wir aus diesen poetischen Spielen mit der Sprache etwas lernen?

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im

read!!ingroom
1050 Wien, Anzengrubergasse 19
www.readingroom.at

Liebe Grüße
Simone Stefanie Klein


Nachbesprechung zur Projekt- und Buchpräsentation

vom 21. Februar 2017 zum internationalen Tag der Muttersprache

Wir freuen uns, dass die Veranstaltung vor einem recht großen und vor allem sehr interessierten Publikum stattfand. Ganz herzlich sei Frau Ehrentraud Holzer gedankt, die uns nicht nur den schönen Festsaal der Bücherei Philadelphiabrücke zur Verfügung gestellt hat, sondern im Anschluss an die Veranstaltung mit der Darreichung eines kleinen Umtrunks zusätzlich für gute Laune unter den BesucherInnen sorgte.

Nach einer kurzen Vorstellung des Projektes durch die Projektleiterin und Verlegerin Simone Klein eröffnete ihre Projektpartnerin Elisa Hebenstreit den Leseteil, in dem insgesamt 4 der im nächsten Jahr erscheinenden mehrsprachigen Anthologie „Porta Orientis“ vertretenen fabelhaften Erzählungen vorgestellt wurden.

Die aus Honduras stammende Austauschschülerin Monica Gisselle Munguia Alvarenga eröffnete den Reigen mit der von ihr selbst verfassten fabelhaften Erzählung „Un zorro azul“ („Der blaue Fuchs“) und stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass sich das in der Schule erworbene Spanisch in Tempo und Aussprache erheblich von jenem in Honduras gesprochenen Spanisch unterscheidet. Ohne Erläuterungen bzw. Nacherzählung in deutscher Sprache durch ihre „Gastmutter“ Brigitte Humer-Tischler hätte wohl niemand im Saal auch nur ein Wort von Monicas schöner Geschichte verstanden! Lingangi-Enganda Mas glänzte mit seiner Erzählung „Ngonga ya Nzanga“ („Warten in der Sonne“), in der er uns in seiner Muttersprache, der afrikanischen Verkehrsprache Lingala, von weißen Fischen erzählte, die –  beseelt von der Vorstellung, dass die Sonne ihnen Flügel schenken würde – durch zu langes Warten an der Sonne zu den gefürchteten Krokodilen wurden. Lingangi-Enganda Mas war auch beim Erzählen der Geschichte auf Deutsch ganz in seinem Element! Nicht weniger eindrucksvoll brachte Helmut Kamara die Fabel „Cîinele şi căţelul“ („Der Hund und das Hündchen“) des rumänischen Fabeldichters Grigore Alexandrescu dar. Den Abschluss des Leseteils übernahm Doris Vickers, hauptberuflich Programmleiterin der VHS Liesing, indem sie die lateinischen Wurzeln des Begriffes „Fabel“ erläuterte und die köstliche Fabel des römischen Fabeldichters Phaedrus über einen Pfau erzählte, der sich bei der Göttin Juno beschwert, dass sie ihm nicht den Gesang der Nachtigall geschenkt hat.

Wir bedanken uns bei  den Mitwirkenden für ihre fabelhaften Vorträge!

Während der nunmehr laufenden einjährigen Vorbereitungsphase bis zur Veröffentlichung der Anthologie wollen wir möglichst viele Menschen einladen, die mehrsprachige Anthologie mitzugestalten. Während dieser Phase stellen wir auf der Projektwebsite einzelne der bereits gesammelten Beiträge sowie Materialien zu den vertretenen Sprachen vor.

Downloads: Einladung zur MitwirkungKurzbeschreibung des Projektes

Einige Impressionen zur Veranstaltung

Die Fotos wurden uns von Gabriele Dickie und Burghard Unteregger zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank!

Projekt- und Buchpräsentation
am 21. Februar 2017 zum
internationalen Tag der Muttersprache

Derzeit ist als Pilot einer Reihe von Publikationen und Veranstaltungen für ein „fabelhaftes Wien“ in Kooperation mit der gleichnamigen Initiative eine mehrsprachige Anthologie (+Begleit-CD) mit fabelhaften Erzählungen in möglichst vielen in Wien gesprochenen Sprachen – jeweils in der Originalsprache und in deutscher Übertragung – in Bearbeitung. Um möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zur Mitwirkung an der mehrsprachigen Anthologie zu bieten, haben wir die Vorbereitungsphase bis 27. Oktober 2017 verlängert. Das gedruckte Buch mit Begleit-CD wird daher erst zum internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar 2018 erscheinen.

Schon am 21. Februar 2017 stellen wir das Projektkonzept und die Konzeption der Anthologie in der Zweigstelle Philadelphiabrücke der Büchereien Wien erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vor. Dabei wollen unseren BesucherInnen Gelegenheit bieten, sich über die Motivationen und Zielsetzungen des Projektes fabelhaftes wien sowie die Anthologie eingehend zu informieren.

Während der daran anschließenden einjährigen Vorbereitungsphase bis zur Veröffentlichung der Anthologie wollen wir möglichst viele Menschen einladen, die mehrsprachige Anthologie mitzugestalten. Während dieser Phase stellen wir auf der Projektwebsite einzelne der bereits gesammelten Beiträge sowie Materialien zu den vertretenen Sprachen vor.

Downloads: Einladung zur MitwirkungKurzbeschreibung des Projektes

Projekt- und Buchpräsentation „Fabelhaftes Wien – Für eine Kultur der Sprachenvielfalt“
Dienstag, 21. Februar 2017, 19:00 Uhr
Bücherei Philadelphiabrücke, 1120 Meidlinger Hauptstraße 73

Michelangelos Sibilla Libica in Wien

Die Fresken der Sixtinischen Kapelle – darunter die „Sibilla Libica“ – sind noch bis 4. Dezember 2016 in der Wiener Votivkirche ausgestellt.

Votivkirche Übersichtsplan
Übersichtsplan der Ausstellung. Der Sibilla Libica ist Exponat-Nummer 23 zugeordnet

Während Besucher im Vatikan Michelangelos Fresken nur aus der Ferne zu sehen bekommen, bietet uns die seit 1. September in der Wiener Votivkirche laufende Ausstellung die Gelegenheit, die Wandmalereien zwar natürlich nicht im Original, aber immerhin in Originalgröße und aus unmittelbarer Nähe zu betrachten. Dieses visuelle Erlebnis verdanken wir hochwertigen Großformat-Farbfotografien, die der mittlerweile 93-jährige österreichische Fotograf Erich Lessing – wer kennt nicht das Foto, das er anlässlich des Österreichischen Staatsvertrages auf dem Balkon des Belvedere aufgenommen hat – in den 1990ern in der Sixtinischen Kapelle anfertigte, um die frisch restaurierten Fresken zu archivieren. Auf Basis dieser Bilder wurden 34 farbechte Leinwand-Kunstdrucke in Originalgröße hergestellt, die nun – nach der Weltpremiere in einer Messehalle in Montreal im Vorjahr – in einem extra abgetrennten und umgebauten Teil der Votivkirche, und damit in einem weitaus angemesseneren Ambiente, ausgestellt sind.

Die Libysche Sibylle in der Wiener Votivkirche
Die Libysche Sibylle in der Wiener Votivkirche

Neben der „Die Erschaffung Adams“ und dem ihm vielleicht schon in Kürze bevorstehenden „Jüngsten Gericht” ist dort auch die „Sibilla Libica“ zu sehen. Warum Michelangelo neben den sieben alttestamentarischen Propheten, die das Erlösungswerk Christi voraussagten, die Libysche Sibylle und 4 andere „heidnische“ Prophetinnen in der Kapelle verewigt hat, wird wohl ein Rätsel bleiben. Vertreten die Sibyllen wirklich – wie einige Interpreten meinen – lediglich die damals als Erdteile angesehenen Gebiete Persien (Persica), Asien (Erythraea), Afrika (Libica), Italien (Cumaea), Griechenland (Delphica)? Der Ausstellungskatalog dazu:

„Die fünf Sibyllen stellen das Gegenstück zu den biblischen Propheten dar. Sie wurden aufgrund ihrer prophetischen Gaben in der Antike verehrt, und nach den Stätten ihrer Herkunft benannt. […] Die Prophezeiungen der Sibyllen wurden von der Kirche letztendlich neu interpretiert und in Kontext mit dem Kommen des Erlösers gesetzt.“

Den milden Begriff „Neuinterpretation“ kann man getrost durch „Verfälschung für die eigenen Zwecke“ ersetzen. Was meine Nachforschungen zur antiken „Sibilla Libica“ ergeben haben und was sie mir und für die edition libica bedeutet, können Sie in einem eigenen Artikel nachlesen.

Zwar mag der relativ hohe Eintrittspreis von € 18,- ein wenig vor einem Besuch der Ausstellung abschrecken, aber Goethe hatte schon recht als er feststellte: „Ohne die Sixtinische Kapelle gesehen zu haben, kann man sich keinen anschauenden Begriff machen, was ein Mensch vermag.“ Alternativ zum Besuch in der Votivkirche kann man natürlich auch – um den Organisator Michel Erb zu zitieren – „extra nach Rom fahren, um dort fünf bis sechs Stunden in der Schlange stehen und sich danach im 20-Minuten-Takt durch die Kirche schleusen lassen“.

“Michelangelos Sixtinische Kapelle in Wien”
1. September bis 4. Dezember 2016
Votivkirche, Rooseveltplatz, 1090 Wien
Eintrittspreise zwischen 16,50 und 19,50 Euro
www.sixtinischekapelle.at


3. Buchpräsentation Marianne Hainisch:
„Die Mutter“

Mit Eleonore Hauer-Rona, Peter Dörenthal und Simone Stefanie Klein
am Freitag, den 16. September 2016, Beginn: 18:30

Buchumschlag (U1)
Buchumschlag (U1)

Wir freuen uns, „Die Mutter“ ein weiteres mal, diesmal in den Räumlichkeiten des Renner-Museums in Gloggnitz, in dem gerade eine Sonderausstellung zu „Michael und Marianne Hainisch“ läuft, vorstellen zu dürfen.

Mit Marianne Hainischs Buch „Die Mutter“ liegt nunmehr das zwölfte Buch in unserem Verlag vor, womit sich auch gewissermaßen ein Kreis zu Rosa Mayreders „Fabeleien“ schließt, die den Auftakt unserer verlegerischen Tätigkeit bildeten. Wie schon bei den „Fabeleien“, haben wir auch mit der „Mutter“ nicht einfach einen „alten Text“ wieder veröffentlicht, sondern haben versucht, Marianne Hainisch bzw. den Text „Die Mutter“ im damaligen Kontext und in der Bedeutung für die Gegenwart darzustellen.

Nach einer Begrüßung durch den Museumsleiter  Mag. Luftensteiner und einer Einleitung zu Marianne Hainisch von Eleonore Hauer-Rona, der Vorsitzenden des Bundes österreichischer Frauenvereine (BÖFV), übernimmt Simone Klein die Vorstellung des Verlags und die Buchpräsentation. Peter Dörenthal, der Archivar des Renner-Museums, wird die Veranstaltung mit einer Lesung von Anekdoten aus Marianne Hainischs Tagebüchern abrunden.

Im Anschluss an diesen „offiziellen Teil“ gibt es ein Buffet, im Rahmen dessen die Möglichkeit zu vertiefenden Gesprächen besteht.

Ich würde mich sehr freuen, Sie in Gloggnitz begrüßen zu dürfen. Für Rückfragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung! Wenn Sie auch ihre FreundInnen über diese Veranstaltung in Kenntnis setzen wollen, können Sie gerne unsere Verlagsankündigung mitschicken.

Veranstaltungsort:

Dr. Karl Renner-Museum für Zeitgeschichte
Rennergasse 2, 2640 Gloggnitz
Um Anmeldung wird gebeten:
Tel.: +43 (0) 2662 / 424 98 | office@rennermuseum.eu


2. Buchpräsentation Marianne Hainisch:
„Die Mutter“

Mit Thierry Elsen und Simone Stefanie Klein
am Sonntag, den 12. Juni 2016, Beginn: 11:00

Buchumschlag (U1)
Buchumschlag (U1)

Wie bitte? Eine Buchpräsentation zu Hainischs „Die Mutter“ ausgerechnet am Vatertag? Ja, denn der zweite Sonntag im Juni ist ja nur in Österreich dem „Vater“, respektive (ein weiteres mal) den Interessen des Handels gewidmet. Im Großherzogtum Luxembourg, der Heimat des Mitherausgebers Thierry Elsen, feiert man an diesem Tag hingegen eben den Muttertag.

Wir freuen uns jedenfalls, das kürzlich in der edition libica erschienene Buch „Die Mutter“ ein weiteres mal präsentieren zu dürfen, diesmal im Rahmen einer Matinee im reading!!room, den Thierry Elsen gemeinsam mit Gabriele Rökl schon seit 2002 betreibt.

Mit Marianne Hainischs Buch Die Mutter liegt nun bereits das zwölfte Buch in unserem Verlag vor, womit sich auch gewissermaßen ein Kreis zu Rosa Mayreders „Fabeleien“ schließt, die den Auftakt unserer verlegerischen Tätigkeit bildeten. Wie schon bei den „Fabeleien“, haben wir auch mit der „Mutter“ nicht einfach einen „alten Text“ wieder veröffentlicht, sondern haben auch versucht, Marianne Hainisch bzw. den Text „Die Mutter“ im damaligen Kontext und in der Bedeutung für die Gegenwart darzustellen.

Ich würde mich sehr freuen, Sie am 12. Juni zur Buchpräsentation begrüßen zu dürfen. Für Rückfragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung!

Veranstaltungsort:

read!!ingroom
1050 Wien, Anzengrubergasse 19
www.readingroom.at


Vom Sinn im Unsinn

100 Jahre DADA im Rahmen der Nacht der Philosophie 2016
von und mit Simone Stefanie Klein und Karl Neubauer
im reading!!room am 25. Mai 2016

Poster für die Veranstaltung Sinn im Unsinn im Rahmen der Nacht der Philosophie 2016
Poster für die Veranstaltung Sinn im Unsinn im Rahmen der Nacht der Philosophie 2016

Die Dada-Bewegung war ursprünglich ganz gewiss nicht fürs Museum gedacht, sondern war eine Art metaphysisches Gelächter über eine Welt, die jeglichen Sinn verloren hat. War es damals der Erste Weltkrieg und die konventionelle „Vernunft“, gegen die es zu protestieren galt, so ist es heute die totale Ökonomisierung, deren „zynische Vernunft“ im Grunde nichts anderes als eine Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln ist, gegen die es zu protestieren gilt. DADA  ist daher keine bestimmte Kunstrichtung, sondern eine bestimmte (philosophische) Grundhaltung.

Die Ur-Dadaisten Hugo Ball und Emmy Hennings haben ansonsten darauf beharrt, dass Dada nicht definierbar sein darf. DADA soll jedesmal neu ein „Narrenspiel aus dem Nichts“ sein. Dadaisten und Dadaistinnen sind „kindliche, donquichotische Menschen, die in Wortspiele und grammatikalische Figuren verstrickt ist.“ Gewiss beinhaltet dies ein (teilweises) Scheitern, wobei es sich allerdings um ein selbstbestimmtes Scheitern wider das fremdbestimmte Scheitern des Massenmenschen handelt.

In diesem Sinne möchten wir Ihnen an diesem Abend im Gedenken an Hugo Ball und Emmy Hennings Augen und Ohren öffnen, die Möglichkeiten

  • von DADA als Medizin – denn lachen ist gesund
  • von DADA als poetisches Konzept
  • von DADA als logisch-philosophische Methode
  • von DADA als Hymnen-Generator
  • und von DADA als kreatives Verlagstool

auszuloten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im

read!!ingroom
1050 Wien, Anzengrubergasse 19
www.readingroom.at


Nachbesprechung zur Buchpräsentation
Marianne Hainisch: „Die Mutter“

Der Büchertisch
Der Büchertisch

Zunächst darf ich mich im Namen der edition libica noch einmal ganz herzlich bei der Gastgeberin Eleonore Hauer-Róna dafür bedanken, dass sie uns für die Buchpräsentation die Räumlichkeiten  ihres Vereins zur Verfügung gestellt hat, dessen Gründerin Marianne Hainisch seinerzeit war. Dadurch erhielt die Buchpräsentation einen wahrhaft würdigen Rahmen. Frau Hauer-Rona hat dankenswerterweise auch durch das Programm geführt.

Bei unserem Publikum darf ich mich für das rege Interesse an Marianne Hainisch, ihrem Wirken und an unserer jüngsten Publikation bedanken. Thierry Elsen danke ich für seinen spannenden und unterhaltsamen Beitrag, den er uns freundlicherweise zur Nachlese zur Verfügung gestellt hat, und Ruth Spindler für die wunderbare Aufführung der „Herbstszenen“, des „Lento for Piano“ und des „Lament for Bali“ der austro-amerikanischen Komponistin Nancy van de Vate.

Denjenigen, die nicht bei der Buchpräsentation dabei sein konnten, mögen die folgenden Fotografien zumindest einen vagen Eindruck der Stimmung während der Veranstaltung vermitteln. Die beeindruckenden Fotos hat Stephan Roekl gemacht, der in Wien das Studio Foto Roekl beitreibt. Bei ihm bedanke ich mich ganz herzlich für die einfühlsame Ablichtung des Geschehens und für die Erlaubnis der Veröffentlichung einiger seiner Fotos auf unserer Verlagswebsite.

 

Buchpräsentation Marianne Hainisch: „Die Mutter“

am Samstag, den 21. Mai 2016, Beginn: 17:00

Mit Eleonore Hauer-Róna, Thierry Elsen und Simone Stefanie Klein
und einem musikalischen Programm des Clubs der Wiener Musikerinnen

Poster für die Buchpräsentation am 21. Mai 2016
Poster für die Präsentation am 21. Mai

Wir freuen uns, das kürzlich in der edition libica erschienene Buch „Die Mutter“ in den Räumlichkeiten jenes Vereins präsentieren zu dürfen, dessen Gründerin Marianne Hainisch war. Die bewegte Geschichte des Vereins seit seiner Gründung können Sie auf der Website des Bundes österreichischer Frauenvereine (BÖFV) nachlesen.

Mit Marianne Hainischs Buch Die Mutter liegt nun bereits das zwölfte Buch in unserem Verlag vor, womit sich auch gewissermaßen ein Kreis zu Rosa Mayreders „Fabeleien“ schließt, die den Auftakt unserer verlegerischen Tätigkeit bildeten. Wie schon bei den „Fabeleien“, haben wir auch mit der „Mutter“ nicht einfach einen „alten Text“ wieder veröffentlicht, sondern haben auch versucht, Marianne Hainisch bzw. den Text „Die Mutter“ im damaligen Kontext und in der Bedeutung für die Gegenwart darzustellen.

Ich würde mich sehr freuen, Sie am kommenden Samstag zur Buchpräsentation begrüßen zu dürfen. Für Rückfragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung!

Einladung des BÖFV | Programm

Veranstaltungsort:

Bund österreichischer Frauenvereine
1090, Wilhelm Exnergasse 34
www.ncaustria.org

Eintritt frei

Buchpräsentation „Am Anfang war das A“

am Donnerstag, den 28. April 2016, Beginn: 19:00

Es liest der Autor Christian Schwetz unter musikalischer Begleitung von Novi Sad
im WERKL IM GOETHEHOF 

Am Anfang war das A - Buchumschlag
Am Anfang war das A – Buchumschlag

Nachdem Christian Schwetz bereits 2014 in unserer Anthologie wie durch löcher in der zeit vertreten war, liegt mit „Am Anfang war das A“ nunmehr seine erste selbständige Publikation in der edition libica vor. Diese Text(ver)sammlung vereint Alltagsnotizen, Badehallenkrimis, Cafehausdialoge, Dramolette, Erzählungen, Fantasy, Gedankensplitter, Heimathaikus, irrwitzige Jodler, Kurzgeschichten, Liedtexte, Märchen, närrische Oden, Postmodernedadapopromantik, Rhythmisches, skurriles Theater und vielerlei Wortspiele. Die Sammlung kann man als „best of“ seiner vielfältigen und skurrilen Texte auffassen.

Ich würde mich sehr freuen, Sie im „Werkl“ begrüßen zu dürfen. Für Rückfragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung!

Veranstaltungsort:

WERKL IM GOETHEHOF
1220, Schüttaustraße 1-39/6/R02
www.werkl.org

Erreichbarkeit: Etwa 5 Minuten von der U1 Station Kaisermühlen; unter der Unterführung in Richtung Schüttaustraße, das Werkl befindet sich im zweitem Gassenlokal

Eintritt frei

Dunkel war´s, der Mond schien helle

Allerlei Rätselhaftes im Spannungsfeld von Philosophie und Poesie
am 17. März 2016 um 19:30 Uhr im read!!ing room

Das Geheimnis der Sphinx: Cover
Das Geheimnis der Sphinx: Cover

Ich freue mich, Sie diesmal zu einer gemeinschaftlichen Lesung mit der Lyrikerin Karin Gayer im read!!ing room hinweisen zu dürfen:

Ganz im Sinne des Gedichts „Dunkel war´s, der Mond schien helle“, dessen Urheber und Inhalt – es lebt praktisch ausschließlich von Oxymora, Paradoxien und Widersprüchen – uns Rätsel aufgibt, werden Karin Gayer und ich am 17. März 2016 allerlei Rätselhaftes im Spannungsfeld von Philosophie und Poesie präsentieren:

Karin Gayer bringt in ihrer philosophischen Lyrik durch Berührungen im Sinne Bettina von Arnims scheinbar Widersprüchliches in Einklang; die Autorin spielt mit mystischen und mehrdeutigen (Natur)Bildern, ihre Texte stehen darüber hinaus im Zeichen einer Erkenntnis abseits starrer Begriffe und Definitionen.

Ebenfalls abseits starrer Begriffe und Definitionen werde ich als Experimentalphilosophin das Rätsel als Sprach- und Erkenntnisform darbieten, um das Philosophieren wie in Zeiten der Vorsokratiker als „Willen zum Rätsel“ aufzufassen und „Das Geheimnis der Sphinx“ ein wenig zu lüften.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im

read!!ingroom
1050 Wien, Anzengrubergasse 19
www.readingroom.at


Im Nachgang zu unserer Lesung:
eine Rezension verfasst von Thierry Elsen (pdf)


Schöne Bescherung

Besinnliches, Heiteres und Rätselhaftes zum Weihnachtsfest
am 22. Dezember 2015 um 19:30 Uhr im read!!ing room

Schoene Bescherung
Schoene Bescherung

Wer hat Weihnachten erfunden? Wie kam der Engel auf die Christbaumspitze? Wo kommt Silvester vor Weihnachten?

Diese und andere Rätsel rund um Weihnachten wird Simone Stefanie Klein zusammen mit Karl Neubauer zu lösen versuchen, wobei sie auch den verschiedensten Weihnachtsphänomenen in Doppelconferencen auf den Grund gehen. Dabei werden sie auch das eine oder andere philosophische Welträtsel streifen und erläutern, was es mit dem Geheimnis der Sphinx auf sich hat.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im

read!!ingroom
1050 Wien, Anzengrubergasse 19
www.readingroom.at


Im Nachgang zu unserer vorweihnachtlichen Darbietung:
eine Rezension verfasst von Thierry Elsen (Upload 25.12.2015)


Weihnachtsaktion 2015

Weihnachtskarte Vintage Style
Weihnachtskarte „Vintage Style“

Uns liegt nicht nur das Wohl der Umwelt, sondern auch das der Mitmenschen am Herzen. Darum unterstützen wir heuer die Aktion Ein Funken Wärme der Caritas Österreich. Helfen Sie uns bitte, die Spendensumme zu erhöhen, damit armutsbetroffene Menschen in Österreich ihre Heizkosten begleichen können. Von jeder Buchbestellung, die bis 24. Dezember 2015 bei uns einlangt, spendet die edition libica 10% für einen Funken Wärme.

Allfällige telefonische Rückfragen bitte unter 0677 617 50 386.

Lesung zum Thema Feuer

… am Donnerstag, 25.  Juni 2015,
um 19:30 Uhr im „Kunstraum“

Verschoben auf den Herbst 2015.
Termin und Details werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Zweiter Teil des 4-teiligen Zyklus von Autor/innenlesungen der Schreibwelten in Kooperation mit der edition libica.

Details zu dieser Veranstaltung folgen.


Reprise der Philosophischen Sprachspiele

am Samstag, den 30.5.2015
im Hörsaal 1, Sensengasse 3a, 1090 Wien
ab 18:30 Uhr

Lesungsankündigung der KomparatistInnen
Lesungsankündigung der KomparatistInnen

Lesung von KomparatistInnen für KomparatistInnen, Anhang, Fans, ProfessorInnen und InteressentInnen

Simone Stefanie Klein und Karl Neubauer geben im Rahmen dieser Veranstaltung einige der Highlights ihrer Darbietung im Rahmen der vergangenen Nacht der Philosophie vom 20. Mai 2015 zum Besten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Philosophische Sprachspiele

… am Mittwoch, den 20. Mai 2015
um 19:00 Uhr im read!!ingroom

Sprachspiele - Poster für die Nacht der Philosophie 2015
Poster für die Nacht der Philosophie 2015

Simone Stefanie Klein und Karl Neubauer gehen im Rahmen der heurigen Nacht der Philosophie der Frage nach, wie Sprache und Denken einander beeinflussen, und stellen dabei einige neue Spielarten ihrer philosophischen Sprachspiele im Grenzgebiet von Philosophie und Poesie vor, deren Familienähnlichkeit ganz gewiss in Ironie, Parodie und Satire zu suchen ist. Den Rahmen für die diesjährige Veranstaltung stecken wir mit  Ludwig Wittgensteins Begriff des SPRACHSPIELS ab. Allgemein kann man unter einem Sprachspiel jede Form der sprachlichen Äußerung innerhalb eines praktischen Kontexts verstehen, an diesem Abend soll es aber konkret um folgende Sprachspiele gehen:

„Führe dir die Mannigfaltigkeit der Sprachspiele an diesen Beispielen vor Augen:

  • Eine Geschichte erfinden; und lesen
  • Theater spielen –
  • Reigen singen –
  • Rätsel raten –
  • Einen Witz machen; erzählen“

(aus: Wittgenstein – Philosophische Untersuchungen §23)

Ein weiteres Mal wollen wir Sie in eine alter­na­tive philo­so­phi­sche Welt entführen, in eine Welt, in der man das Denken mit einer Prise Weis­heit, einen Schuss Weib­lich­keit und viel Witz pflegt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im

read!!ingroom 
1050 Wien Anzengrubergasse 19
www.readingroom.at


Einladung im pdf-Format herunterladen.
Näheres zur Nacht der Philosophie finden Sie auf Facebook


Lesen Sie die Nachbesprechung (pdf) zu den „Sprachspielen“ von Thierry Elsen.


Tonton Mas: Boya Koyoka Masapo ya Afrika!

… am 16. April 2015 in der Bücherei Großfeldsiedlung

Boya Koyoka Masapo ya Afrika
„Boya Koyoka Masapo ya Afrika!“

Tonton Mas erzählt afrikanische Geschichten in der Tradition seiner Großmutter, die eine begabte Geschichtenerzählerin war. „Onkel Mas“ führt uns auf Felder, Dorfplätze, zum Fluss und in den Urwald, wo wir den Medizinmann, das Buschhuhn, den Elefant und das Krokodil kennenlernen. Wort und Stimme lassen lebendige Bilder entstehen. Die Geschichten sind manchmal magisch, manchmal komisch, und ihr Ende bietet stets eine überraschende Wendung.

Folgendes Video möge einen Vorgeschmack auf die Veranstaltung bieten:

Donnerstag, 16.April 2015
Beginn 15 Uhr
Bücherei Großfeldsiedlung
1210 Wien, Kürschnergasse 9


Einladung zum Frauen-Frühstück in Perchtoldsdorf am 21. März 2015

Thema: Wie aktuell ist Rosa Mayreder (1858-1938) als Feministin?

Gastgeberin: Gemeinderätin Martha Günzl
Fachfrau: Verlegerin Simone Stefanie Klein

Rosa Mayreder (1858-1938) ist heute leider nur mehr in einschlägigen Kreisen bekannt, in denen sie als bedeutende „Vorkämpferin“ des Feminismus gilt. Basis für diese Einschätzung bilden die – im Dunstkreis eben jener Kreise – immer wieder neu verlegten essayistischen und frauenspezifischen Schriften Mayreders, die um die Wende zum 20. Jahrhundert entstandenen sind.

Zwar ist es gewiss nicht falsch, dass sich Mayreder zeitlebens in der „Frauenfrage“ engagiert hat, und sie hat in ihrem Essayband „Zur Kritik der Weiblichkeit“ in der Tat vieles vorweggenommen, das erst durch Simone de Beauvoirs „Das andere Geschlecht“ Eingang in die Frauenbewegungen fand.

Wie aber kommt es dann, dass Mayreder in den damaligen Frauenvereinen jeweils nur sehr kurz vertreten war und unter anderem dem Wahlrecht für Frauen so skeptisch gegenüber stand?

Dieser und den damit verbundenen Fragen

  • Was ist überhaupt eine Feministin?
  • Müssen die gleichen Fragen immer wieder neu gestellt werden?
  • Was hilft Frauen eher: Pragmatismus oder Radikalität?

werden wir im Rahmen des Frauen-Frühstücks nachgehen. Rosa Mayreders in der edition libica neu verlegten Fabeleien über göttliche und menschliche Dinge werden dazu beitragen, einige der Fragen zu beantworten und Rosa Mayreders Schaffen in neuem Licht zu sehen:

Am 21. März 2015
Im GRÜN-RAUM, dem Büro der GRÜNEN,
in der Beatrixgasse 2/1 in Perchtoldsdorf
​Beginn: 9:30, Ende ca 11.30
Link zu den Veranstalterinnen


Buchpräsentation zum Weltgeschichtentag 2015

Plakat zum Weltgeschichtentag 2015 in Mikes Werkstatt
Tonton Mas erzählt afirikanische Geschichten: Ankündigung zum Weltgeschichtentag 2015

Gerade rechtzeitig zum Weltgeschichtentag 2015 erscheint in der edition libica die afrikanische Geschichte KOLO PATA unseres jüngsten Autors Tonton Mas. Er wird sein Büchlein am 20. März im Rahmen eines Erzählabendes in Mikes Werkstatt vorstellen:

Freitag, 20.März 2015
Beginn 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)
Mikes Werkstatt: www.mikeswerkstatt.at
1030 Wien, Rasumofskygasse/Siegelgasse
Reservierungen unter Tel.Nr. 01-715 40 37

 

Unsere Website verwendet - no na - Cookies, allerdings nur rein technischer Art. Da wir Besseres zu tun haben, als das Verhalten unserer Besucher*innen zu dokumentieren oder Erbsen zu zählen, speichern wir keinerlei Daten. Weitere Details zu den Cookies finden Sie auf der Seite Datenschutz.
Annehmen
Ablehnen
Nach oben scrollen